Wolfgang Amadeus Mozart

"Missa in c" für Soli, Chor und Orchester KV 427
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Nicola Proksch - Sopran | Sophia Maeno - Sopran | Manuel Günther - Tenor | Jan Martiník - Bass
Orpheus Ensemble Berlin | Sinfonischer Chor Berlin | Stefan Meinecke - Dirigent

Sonntag, 28. Februar 2016 um 16.00 Uhr | Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin | Herbert-von-Karajan-Str. 1 | Berlin-Tiergarten

Tickethotline: 030 - 4799 7474 | online | an allen bekannten Theaterkassen | Abendkasse

Mozart – Messe c-Moll KV 427 und Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Kein Komponist reicht, was die Universalität betrifft, an Mozart heran. Alle drei Gebiete der Musik beherrschte er souverän, die Oper, die Musik für den Konzertsaal und die Kirchenmusik. Seinerzeit galt für jedes Gebiet ein spezifischer Stil als angemessen; was z.B. für die Kirche taugte, mochte auf der Bühne schwerfällig wirken.

Mozart stand über diesen Abgrenzungen. Er bewegte sich zwar auch sicher innerhalb der Grenzen, befruchtete aber seine Kirchenmusik mit Errungenschaften des Operngesangs, ohne dass das frivol wirkte, und implantierte die polyphone Satzkunst der Kirchenmusiktradition in die oft nur unterhaltsame Instrumentalmusik.

Die Messe in c-Moll KV 427, die er 1782/83 komponierte, als ihn Baron van Swieten mit der Musik Händels und Bachs bekannt gemacht hatte, ist Mozarts großartigstes Beispiel vor dem Requiem für eine solche Synthese. In der g-Moll-Sinfonie aus dem Jahr 1788 verbindet er Esprit, Dramatik und Würde in seltener Vollkommenheit.